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Bloch-Netzwerk und Bloch-Archiv    

Die Ernst-Bloch-Gesellschaft arbeitet im Rahmen eines Bloch-Netzwerkes mit einer Vielzahl von Wissenschaftseinrichtungen und Fachorganisationen zusammen. Dazu gehören:  

  • Universität Koblenz-Landau 
  • Universität Tübingen
  • Fachhochschule München
  • ICT Universität Salzburg
  • Universität Kassel
  • Universität Potsdam
  • University of London
  • Fachhochschule Ludwigshafen / IBE
  • Gesamthochschule Universität Kassel
  • Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung ISF München
  • Universität Cottbus
 
  • ALG Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften
  • Ernst-Bloch-Archiv im Ernst-Bloch-Zentrum
  • Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen
  • Leibniz-Gesellschaft
  • Sartre-Gesellschaft
  • Hambach-Gesellschaft
  • Forum Vormärz Forschung e.V.
  • Ernst-Bloch-Assoziation
  • Verein Hilfe zur Selbsthilfe für Strafentlassene
  • Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V.
  • Kultursommer Rheinland-Pfalz
  • Volkshochschule Heilbronn
  • Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Baden-Württemberg
  • ZIRP Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz
  • Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
  • Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg
  • IG BCE Bezirk Ludwigshafen
  • map-forum
  • Fachschaftsräte-Vollversammlung der Ernst-Bloch-Universität Tübingen
  • Weiterbildungsnetzwerk TREWIRA
  • Löwenstein-Forschungsverein e.V.
  • Talheimer Verlag

 

 

 

Das Ernst-Bloch-Archiv  

Die Bibliothek ist vom Sammlungsumfang und der Erschließungstiefe her gesehen die zentrale Institution für wissenschaftliche Studien zu Leben und Werk Ernst Blochs. Die Bestände - insgesamt über 6000 Medieneinheiten - umfassen die seit 1979 systematisch erworbene Primär- und Sekundärliteratur. Die Bibliothek besitzt alle Erstausgaben der Werke, auch die sehr seltenen; hinzukommen Übersetzungen (in 20 Sprachen) und Widmungsexemplare mit handschriftlichen Widmungen Blochs, außerdem mehr als 300 Aufsätze, Ansprachen, Interviews usw., die noch unpubliziert sind. Vorhanden sind über 100 Zeitschriften-Titel mit oft zahlreichen Jahrgängen, in denen Bloch veröffentlichte. Anhand der internationalen Sekundärliteratur, deren Sammlung auch nicht im Buchhandel erhältliche Titel (Magisterarbeiten etc.) enthält, lässt sich zugleich ablesen, wo Schwerpunkte und Desiderate der Bloch-Forschung liegen.  

Der wissenschaftliche Nachlass umfasst den gesamten erhaltenen Bestand an Werkmanuskripten von Ernst Bloch, geordnet in 227 Mappen. Er bietet den Wissenschaftlern die Originalmanuskripte für textkritische Studien, für Textvergleiche oder Edition bisher unpublizierter Fassungen. Das Material stammt in der Mehrzahl aus der Spätzeit in Tübingen. Daneben stehen Handschriften aus der Leipziger Zeit, auch aus dem USA-Exil, und ein kleinerer Teil entstand schon in den Zwanziger Jahren. Die ältesten Stücke datieren 1921 („Gedenkbuch für Else“) und 1923 („Selbstverständigung“). Werkmanuskripte bilden die Masse des Nachlasses. Es begegnen die unterschiedlichsten Entwicklungsstufen: Das beginnt mit Notizzetteln, setzt sich fort über Ausarbeitungen bis zu Kapitel-Länge und endet in kompletten maschinenschriftlichen Druckvorlagen mit handschriftlichen Ergänzungen.  

Der private schriftliche Nachlass enthält Mobiliar, darunter das „Tübinger Arbeitszimmer“, die Privatbibliothek mit 3.600 Bänden und die erhaltenen Korrespondenzen, rund 10.000 Briefe von und an Ernst bzw. Karola Bloch sowie Lebensdokumente, Fotos u. ä. In einem von der DFG geförderten Erschließungsprojekt wurde der Briefbestand schon in wesentlichen Teilen inventarisiert und durch Eingabe in eine Datenbank zugänglich gemacht; in der Personendatei finden sich rund 2.500 Eintragungen.

 
  
  

 

 
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